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01.09.2026 12:23 Uhr | Polizei Berlin BERLIN
Sprengung auf dem Sprengplatz Grunewald
Nr. 1096
Einsatzkräfte der Polizei Berlin werden am Donnerstag, den 3. September 2026, auf dem Sprengplatz im Grunewald die in der vergangenen Woche entdeckte und entschärfte Weltkriegsbombe sprengen. Die vorbereitenden Maßnahmen für die Sprengung beginnen voraussichtlich gegen 8 Uhr. Die eigentliche Sprengung ist im Zeitraum zwischen 10 Uhr und 13 Uhr vorgesehen. Hierfür wird die derzeit bestehende Sicherheitszone rund um den Sprengplatz auf einen Radius von 500 Metern in alle Richtungen erweitert. Dies gilt auch für den Luftraum über dem betroffenen Bereich. Insbesondere der Kronprinzessinnenweg wird von den Maßnahmen betroffen sein. Personen, die sich innerhalb der erweiterten Sicherheitszone aufhalten, werden durch die Einsatzkräfte aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Von den Absperrmaßnahmen sind weder die Bundesautobahn 115 (AVUS) noch der Bahnverkehr betroffen. Die Polizei Berlin bittet alle Betroffenen, den Bereich weiträumig zu meiden.
Region/Thema: Steglitz-Zehlendorf
01.09.2026 10:16 Uhr | Polizei Berlin BERLIN
Autofahrer fährt Fußgängerin an
Nr. 1095
Bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmsruh wurde gestern Mittag eine Fußgängerin verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 13:45 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße Ecke Schillerstraße. Ein 45-jähriger Mann war mit einem Auto unterwegs und bog von der Schillerstraße nach links in die Hauptstraße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der 86-jährigen Fußgängerin, die zu diesem Zeitpunkt die Hauptstraße im Bereich des dortigen Fußgängerüberwegs überquerte. Durch den Zusammenstoß stürzte die Frau zu Boden und erlitt eine Verletzung am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzte zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde sie stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).
Region/Thema: Pankow
01.09.2026 09:03 Uhr | Polizei Berlin BERLIN
Politiker antisemitisch beleidigt und angegriffen
Nr. 1094
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu einem Angriff auf einen Politiker übernommen, der sich gestern Mittag in Steglitz ereignet hat. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befand sich der 28-Jährige, der im Rahmen der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin als Kandidat antritt, gegen 12:50 Uhr vor einem Supermarkt in der Liebenowzeile in Bürgergesprächen und verteilte Wahlwerbung. Dann kam ein Mann auf ihn zu, der sich volksverhetzend geäußert haben soll. Nachdem der Politiker ihn aufgefordert hatte, diese Äußerungen zu unterlassen, soll der Mann diese fortgeführt und den Politiker zudem antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll er versucht haben, dem 28-Jährigen mit einer Faust ins Gesicht zu schlagen – ohne ihn zu treffen. Dann entfernte sich der Mann, der später als 68-Jähriger identifiziert werden konnte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung verantworten. Die Ermittlungen dauern
an.
Region/Thema: Steglitz-Zehlendorf
31.08.2026 12:47 Uhr | Polizei Berlin BERLIN
Ermittlungen der BAO Ferrum: Vollstreckung eines Haftbefehls in Nordrhein-Westfalen und Sicherstellung von Vermögenswerten
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1093
Seit Februar 2026 ermittelt die BAO Ferrum im Auftrag der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Im Mai 2026 erfolgten hierzu umfangreiche polizeiliche Maßnahmen.

Am 31. Juli 2026 konnte nunmehr durch intensiv geführte Fahndungsmaßnahmen des Landeskriminalamts Berlin ein weiterer 42-jähriger Tatverdächtiger dieser Gruppierung durch Spezialkräfte der Polizei Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Hamm) wegen eines zuvor von der Ermittlungsgruppe Telum erwirkten Haftbefehls festgenommen werden. Durch einen Ermittlungsrichter in Hamm wurde der Haftbefehl verkündet und in Vollzug gesetzt. Der 42-Jährige steht im dringenden Verdacht, für mehrere Schussabgaben sowie Erpressungen zum Nachteil von Gewerbetreibenden verantwortlich zu sein. In diesem Ermittlungsverfahren konnten bisher durch die Ermittlerinnen und Ermittler der BAO Ferrum bei den verschiedenen Tatverdächtigen der Gruppierung Vermögenswerte und Taterträge in einem ungefähr mittleren sechsstelligen Bereich vorläufig gesichert werden. Hierbei handelt es sich unter anderem um Fahrzeuge, Bargeld, aber auch Edelmetalle.

Die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Erstmeldung Nr. 0551 vom 13. Mai 2026: Umfangreicher Einsatz zur Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität – BAO Ferrum und EG Telum vollstrecken Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle
Mit einem groß angelegten Einsatz haben die BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und die EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin heute Morgen nach vorausgegangenen intensiven Ermittlungen in einem umfangreichen Verfahrenskomplex wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung richterlich ergangene Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollstreckt.

An dem Einsatz waren rund 570 Dienstkräfte beteiligt, darunter Ermittlerinnen und Ermittler der BAO Ferrum, Spezialkräfte der Bundespolizei, Kräfte aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten, Diensthundeführer, Finanzermittlerinnen und Finanzermittler sowie Spezialistinnen und Spezialisten für digitale Beweissicherung.

Die Maßnahmen richteten sich gegen eine Vielzahl von Beschuldigten, die im Verdacht stehen, als kriminelle Vereinigung an Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Es wird angenommen, dass die Gruppierung für eine Vielzahl von Erpressungslagen mit Schussabgaben in der vergangenen Zeit verantwortlich ist. Insgesamt wurden neun Männer im Alter von 23 bis 63 Jahren festgenommen. Fünf dieser Männer werden heute beim Amtsgericht Tiergarten zur Verkündung der gegen sie vollstreckten Haftbefehle vorgeführt.

Die Durchsuchungen erfolgten an 28 Wohn- und Aufenthaltsanschriften der Beschuldigten im Stadtgebiet Berlin. In den Objekten konnten Beweismittel unter anderem in Form von Betäubungsmitteln, Bargeld, einer Schusswaffe, Schusswaffenteilen, Schreckschusswaffen, zwei Pkw sowie Datenträger und Mobiltelefone aufgefunden und sichergestellt werden.

Die im vergangenen Jahr eingerichtete BAO Ferrum der Polizei Berlin und die bei der Staatsanwaltschaft Berlin gebildete Ermittlungsgruppe Telum bündeln die polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Expertise zur Bekämpfung des Kriminalitätsphänomens der Schusswaffenkriminalität. Die geführten Ermittlungen in diesem Kriminalitätsphänomen beziehen sich grundsätzlich sowohl auf Einzeltaten als auch auf Strukturen, denen die Begehung mehrerer Straftaten vorgeworfen wird.

Die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Polizeipräsidentin Frau Dr. Barbara Slowik Meisel zum heutigen Einsatz: „Aufgrund intensiver und hervorragender Arbeit der BAO Ferrum gemeinsam mit der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin ist es heute gelungen, entscheidende Erfolge gegen Akteure der Schusswaffenkriminalität in Berlin zu erzielen. Dazu sind wir heute mit mehr als 500 Einsatz- und Ermittlungskräften, unterstützt von Spezialkräften anderer Bundesländer und der GSG 9 der Bundespolizei, an 28 Durchsuchungsorten in ganz Berlin gleichzeitig gegen identifizierte Tatverdächtige vorgegangen und haben neun Männer festgenommen. Wir setzen alles daran, diese Täterstrukturen aufzudecken und der Strafverfolgung zuzuführen. Heute war ein wichtiger Tag. Wir werden gegen derartige Strukturen auch künftig konsequent vorgehen.“

Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Berlin Ingrid Jaeger hierzu: „Die heutigen Maßnahmen zeigen die erfolgreiche Umsetzung eines langfristig vorbereiteten Schlages gegen die Organisierte Kriminalität.“
Region/Thema: Berlinweit
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