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POL News BE
Ereignisorte (50 Meldungen seit 28.08.26)
Tempelhof-Schöneberg 7
Mitte 6
Marzahn-Hellersdorf 6
Friedrichshain-Kreuzberg 5
Neukölln 5
Berlinweit 5
Pankow 4
Steglitz-Zehlendorf 4
Treptow-Köpenick 3
Reinickendorf 2
Charlottenburg-Wilmersdorf 1
Spandau 1
Lichtenberg 1
Statistik
Tempelhof-Schöneberg: 7 (14%) Mitte: 6 (12%) Marzahn-Hellersdorf: 6 (12%) Friedrichshain-Kreuzberg: 5 (10%) Neukölln: 5 (10%) Berlinweit: 5 (10%) Pankow: 4 (8%) Steglitz-Zehlendorf: 4 (8%) Treptow-Köpenick: 3 (6%) Reinickendorf: 2 (4%) Charlottenburg-Wilmersdorf: 1 (2%) Spandau: 1 (2%) Lichtenberg: 1 (2%)
50 Meldungen
Tempelhof-Schöneberg
14% 7
Mitte
12% 6
Marzahn-Hellersdorf
12% 6
Friedrichshain-Kreuzberg
10% 5
Neukölln
10% 5
Berlinweit
10% 5
Pankow
8% 4
Steglitz-Zehlendorf
8% 4
Treptow-Köpenick
6% 3
Reinickendorf
4% 2
Charlottenburg-Wilmersdorf
2% 1
Spandau
2% 1
Lichtenberg
2% 1
02.09.2026 16:42 Uhr ALT
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1109
Nach intensiven Ermittlungen der Abteilung 4 des Landeskriminalamtes Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin vollstreckten gestern Abend ab 19 Uhr rund 400 Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes, mehrerer Polizeidirektionen und zweier Bereitschaftspolizeiabteilungen in den Bezirken Pankow, Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf insgesamt 20 Durchsuchungsbeschlüsse. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Menschenhandels und des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern richten sich gegen elf Männer im Alter von 23 bis 57 Jahren sowie sieben Frauen im Alter von 26 bis 66 Jahren. Die Beschuldigten sollen mindestens elf unerlaubt in Deutschland aufhältige Frauen aus Vietnam in Berliner Wohnungen untergebracht und hier zur Prostitution veranlasst haben, um sich durch das Einbehalten von Mieteinnahmen und Prostitutionserlösen zu bereichern. Die Durchsuchungen führten unter anderem zum
Auffinden von rund 43.000 Euro mutmaßlichen Taterlösen, diversen Datenträgern, Finanzunterlagen sowie über 20 verschiedenen Reisepässen. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte einen Schlagring, einen Teleskopschlagstock und illegale Pyrotechnik

Im Zuge der Maßnahme trafen die Einsatzkräfte zehn der 18 Beschuldigten an. Darunter befand sich auch der 33-jährige Hauptverdächtige, der bei den polizeilichen Maßnahmen Widerstand leistete. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Insgesamt sind 12 Personen erkennungsdienstlich behandelt worden, darunter acht Personen, die dem Landesamt für Einwanderung überstellt wurden, da sie sich unerlaubt in Deutschland aufhielten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Personen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Taten und Tatbeteiligungen dauern an.
Ereignisort: berlinweit
02.09.2026 16:30 Uhr ALT
Nr. 1108
Gestern Nachmittag wurde eine E-Scooter-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 65 Jahre alter Fahrer eines Lkw gegen 13:30 Uhr die Mehringbrücke aus Richtung Mehringdamm kommend. Zeitgleich fuhr eine 27-jährige Frau mit einem E-Scooter vom Halleschen Ufer kommend in Richtung Großbeerenstraße in den Kreuzungsbereich Hallesches Ufer/ Wilhelmstraße/ Mehringbrücke ein. Nach bisherigem Erkenntnisstand soll die Ampel für sie Rot gezeigt haben. Trotz einer eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte der Lkw-Fahrer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die 27-Jährige erlitt hierbei erhebliche Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme und Spurensicherung musste die Mehringbrücke bis etwa 15:30 Uhr voll gesperrt werden. Von den Sperrmaßnahmen war auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und werden von
einem Fachkommissariat der Direktion 5 (City) geführt.
Ereignisort: Friedrichshain-Kreuzberg
02.09.2026 16:25 Uhr ALT
Nr. 1107
Gestern Abend gegen 20:20 Uhr wurden Einsatz- und Rettungskräfte nach Schöneberg alarmiert, nachdem Anwohner Schüsse in der Feurigstraße wahrgenommen hatten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll dort ein 26-Jähriger aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus angeschossen worden sein und mehrere Schussverletzungen erlitten haben. Nachdem eine Ersthelferin und ein Ersthelfer ihn am Tatort versorgt hatten, übernahmen eingetroffene Rettungskräfte die medizinische Behandlung und brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach erfolgter Notoperation wurde er dort stationär aufgenommen. Gemäß ärztlicher Aussage befindet er sich seither in einem stabilen Zustand. Die bislang unbekannten Täter flüchteten vom Ort. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin hat die 5. Mordkommission die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen.
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
02.09.2026 15:40 Uhr ALT
Nr. 1105

Der bislang Unbekannte, der am 26. Mai 2025 in einer U-Bahn am Bahnhof Kottbusser Tor einen 48-Jährigen verletzt haben soll, konnte namhaft gemacht werden. Eine Person aus dem Umfeld des Gesuchten hat den 16-Jährigen erkannt.

Erstmeldung Nr. 1100 vom 02.09.2026: Junger Mann nach Gewalttat gesucht
Mit Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Kriminalpolizei um Mithilfe bei der Suche nach einem bislang Unbekannten. Der junge Mann soll sich am Montag, den 26. Mai 2025, gegen 18:20 Uhr in einer am U-Bahnhof Kottbusser Tor haltenden U-Bahn der Linie U8 mit Fahrtrichtung Hermannstraße aufgehalten haben. Er soll dort den Eingang der Bahn teilweise versperrt haben, sodass sich ein zu dem Zeitpunkt 48-Jähriger genötigt fühlte, sich an dem Abgebildeten vorbeizudrücken. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der Gesuchte dem 48-Jährigen mehrmals mit der Faust ins Gesicht und gegen den Hinterkopf geschlagen und ihm dadurch schmerzhafte Verletzungen – eine Platzwunde und mehrere Hautabschürfungen – zugefügt haben.
Ereignisort: Friedrichshain-Kreuzberg
02.09.2026 15:24 Uhr ALT
Nr. 1106
Mit der Veröffentlichung eines Fotos bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einer Frau. Die 52-jährige Sylvia DOMES wird seit Sonntag, den 30. August 2026 vermisst. Sie verließ an diesem Tag gegen 18 Uhr ihre Wohnung in der Lichtenberger Straße in Mitte und ist seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Frau DOMES leidet an einer neurodegenerativen Erkrankung, ist auf Medikamente angewiesen und befindet sich möglicherweise in einer psychischen Notsituation.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion 5 in der Friesenstraße 16 in 10965 Berlin unter der Rufnummer (030) 4664-571100 sowie per E-Mail an dir5k1DD@polizei.berlin.de entgegen. Sie können Hinweise auch an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache der Polizei Berlin geben. Sollte sofortiges polizeiliches Handeln erforderlich sein, wählen Sie bitte den polizeilichen Notruf unter der Telefonnummer 110.
Ereignisort: Mitte
02.09.2026 12:12 Uhr ALT
Nr. 1104
Gestern Mittag kam es zu einem Verkehrsunfall im Ortsteil Baumschulenweg. Gegen 12:35 Uhr soll eine Autofahrerin auf der Köpenicker Landstraße aus der Schnellerstraße kommend in Richtung Baumschulenstraße unterwegs gewesen sein. An der Kreuzung zur Baumschulenstraße habe die 31-Jährige beim Linksabbiegen einen entgegenfahrenden Motorradfahrer, der die Köpenicker Landstraße in Richtung Schnellerstraße befahren haben soll, übersehen. Sie fuhr den 55-Jährigen an. Er trug multiple Verletzungen davon und musste intensivmedizinisch behandelt werden. Die Autofahrerin stand unter dem Eindruck des Geschehens und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme blieben die Köpenicker Landstraße in Richtung Schnellerstraße sowie die Baumschulenstraße zwischen der Schreiblerstraße und der Köpenicker Landstraße in Richtung Neue Krugallee gesperrt. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernahm die weiteren
Ermittlungen.
Ereignisort: Treptow-Köpenick
02.09.2026 11:58 Uhr ALT
Nr. 1103
Bei einem Verkehrsunfall in Mariendorf wurde gestern Vormittag eine Fußgängerin erheblich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein 62-Jähriger in Begleitung eines 41-jährigen Beifahrers gegen 11:40 Uhr mit seinem Auto den Mariendorfer Damm in Richtung Innenstadt. Zeitgleich überquerte eine 80 Jahre alte Frau den Mariendorfer Damm vom Mittelstreifen aus in Richtung Hundsteinweg. Auf der mittleren Fahrspur wurde sie von dem 62-Jährigen mit dem Auto angefahren, stürzte zu Boden und blieb neben dem Fahrzeug liegen. Die Seniorin erlitt diverse Knochenbrüche und war zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Verkehrsunfallaufnahme und die Spurensicherung sperrten Einsatzkräfte den Mariendorfer Damm zwischen 11:30 Uhr und 15:40 Uhr vollständig. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
02.09.2026 11:25 Uhr ALT
Nr. 1102
In der vergangenen Nacht wurde eine transgeschlechtliche Person in Neukölln angegriffen und beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich die 18-Jährige gegen 22:45 Uhr in Begleitung einer 21-jährigen transgeschlechtlichen Person vor einem Restaurant in der Sonnenallee auf. Aus einer Personengruppe heraus soll ein bislang Unbekannter die jüngere Transperson gefragt haben, ob sie ein Mann oder eine Frau sei. Anschließend soll der Mann die Transperson beleidigt, ihr ins Gesicht geschlagen und sie zu Boden gestoßen haben. Während sie am Boden lag, soll er ihr mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Zudem soll er die 21-jährige Begleitperson ebenfalls beleidigt haben. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte über die Weichselstraße in Richtung Karl-Marx-Straße. Die 18-jährige Transperson erlitt durch den Schlag und die Tritte eine Schwellung im Gesicht sowie durch den Sturz eine Schwellung am Ellenbogen. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Die Ermittlungen hat der
Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
Ereignisort: Neukölln
02.09.2026 09:55 Uhr ALT
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1101
Seit Februar 2026 führt die BAO Ferrum gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin, Ermittlungsgruppe Telum, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Mordes im Zusammenhang mit Schussabgaben auf die Fenster einer Wohnung in der Ritterstraße in Kreuzberg.

Im Zuge der Ermittlungen konnten bei den Tatverdächtigen Vermögenswerte festgestellt werden, die vorläufig gesichert wurden. Andere im Rahmen der Ermittlungen festgestellte Vermögenswerte der Tatverdächtigen begründen auch den Verdacht der Geldwäsche, sodass hier ebenso Sicherstellungen erfolgten. In diesem Zusammenhang konnte in diesem Ermittlungsverfahren neben Bargeld auch ein hochwertiges Fahrzeug sichergestellt werden. Der Gesamtwert der in diesem Verfahren vorläufig gesicherten Vermögenswerte beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Bei der Durchführung weiterer strafprozessualer Maßnahmen an dem Fahrzeug eines 34-jährigen Tatverdächtigen in diesem Ermittlungsverfahren konnten in der vorletzten Woche unter anderem eine scharfe Schusswaffe mit eingeführtem Magazin sowie eine dreistellige Anzahl an Patronen aufgefunden und sichergestellt werden. Der 34-Jährige war bereits am 10. Juli 2026 an seiner Meldeanschrift festgenommen worden und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die übrigen drei Tatverdächtigen in diesem Ermittlungsverfahren befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft.

Die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Drittmeldung Nr. 0857 vom 14. Juli 2026: Letzter Tatverdächtiger nach Schüssen auf ein Wohnhaus festgenommen
Einsatz- und Spezialkräfte des Landeskriminalamtes der Polizei Berlin haben gestern Morgen den letzten noch gesuchten Tatverdächtigen zu Schussabgaben auf ein Wohnhaus in der Ritterstraße am 13. Februar dieses Jahres festgenommen. Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten Fahnder des LKA den 23-Jährigen in einem Hotel in Neukölln lokalisieren. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen ihn fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Bei seiner Festnahme führte der 23-Jährige ein Messer und ein Reizstoffsprühgerät mit sich. Er wurde noch am selben Tag dem Bereitschaftsgericht zur Verkündung des von der Staatsanwaltschaft beantragten und bereits gegen den Tatverdächtigen erlassenen Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.

Der mutmaßliche Auftraggeber der Schüsse, ein 34-Jähriger, wurde bereits am 10. Juli 2026 aufgrund eines zuvor bereits von der Ermittlungsgruppe Telum erwirkten Haftbefehls festgenommen und in einen Polizeigewahrsam verbracht, wo er die Mitarbeitenden des Gewahrsams mit dem Tode bedrohte. Im weiteren Verlauf wurde er dem Amtsgericht Tiergarten zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde dort in Vollzug gesetzt.

Zwei Tatverdächtige im Alter von 24 und 25 Jahren befinden sich bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft. Sie betreffend wurden sogenannte Über-Haftbefehle beantragt. Gegen zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 24 und 33 Jahren wird in diesem Zusammenhang ebenfalls ermittelt.

Mit dieser letzten Festnahme sind alle Tatverdächtigen bekannt und zweifelsfrei identifiziert. Die Ermittlungen der BAO Ferrum und der Ermittlungsgruppe Telum bei der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Zweitmeldung Nr. 0207 vom 25. Februar 2026: Schüsse auf ein Wohnhaus – Zeuginnen und Zeugen gesucht
Am Freitag, den 13. Februar 2026, gegen 1:45 Uhr, wurden in der Ritterstraße in Kreuzberg mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln wegen versuchten Mordes und bitten Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe.

Erstmeldung Nr. 0166 vom 13. Februar 2026: Schussabgaben auf Wohnung
Unbekannte gaben in der vergangenen Nacht in Kreuzberg mehrere Schüsse ab. Nach derzeitigen Erkenntnissen hörte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ritterstraße gegen 2 Uhr mehrere Schüsse und alarmierte die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten daraufhin mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung des Hauses fest. Es wurde niemand verletzt. Die weiteren, derzeit andauernden Ermittlungen übernimmt die BAO Ferrum des Landeskriminalamts.
Ereignisort: Neukölln
01.09.2026 17:20 Uhr ALT
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1099
Heute Vormittag wurden Einsatz- und Rettungskräfte nach Hellersdorf alarmiert. Gegen 10:30 Uhr soll es am Teterower Ring zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen in einer Anwaltskanzlei gekommen sein. In der Kanzlei fanden die Einsatzkräfte eine der Frauen mit lebensbedrohlichen Verletzungen vor. Rettungskräfte brachten die 46-Jährige zur stationären Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die 51 Jahre alte Tatverdächtige wurde von den Einsatzkräften auf dem Gehweg in der Nähe der Kanzlei angetroffen und festgenommen. Sie kam in ein Polizeigewahrsam und wurde der 5. Mordkommission, die die weiteren Ermittlungen zum versuchten Tötungsdelikt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin übernommen hat, überstellt. Die Ermittlungen dauern an.
Ereignisort: Marzahn-Hellersdorf
01.09.2026 15:40 Uhr ALT
Nr. 1098
Einsatzkräfte nahmen gestern Nachmittag in Mitte einen Mann fest, der im Verdacht steht, in ein Auto eingebrochen zu sein und daraus einen Rucksack entwendet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 44-jähriger Mann gegen 15 Uhr in der Schönholzer Straße festgestellt haben, dass die Seitenscheibe seines Familienwagens eingeschlagen worden war. Kurz darauf habe er auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Mann gesehen, der einen zuvor im Fahrzeug befindlichen Rucksack auf dem Rücken getragen habe. Als der 44-Jährige den Tatverdächtigen angesprochen habe, soll dieser den Rucksack weggeworfen haben und sei geflüchtet. Der Mann verfolgte den Tatverdächtigen. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 29-jährigen Tatverdächtigen wenig später in Höhe der Demminer Straße fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Dort wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend wurde der 29-Jährige für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) eingeliefert und soll nun auf
Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.
Ereignisort: Mitte
01.09.2026 14:18 Uhr ALT
Nr. 1097
In Tiergarten wurden heute Morgen Einsatzkräfte der Polizei zu einer als Gedenkort aufgestellten Regenbogenbank gerufen, da diese erheblich beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes Mitte stellte die Beschädigungen gegen 8 Uhr in der Ahornallee zwischen Bellevueallee und Kleiner Querallee fest. Die Bank war kürzlich durch das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD aufgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Holzlatten der Bank mit erheblicher körperlicher Gewalt aus dem Metallrahmen gelöst. Zudem wurde die Rückenlehne vom übrigen Gestell abgebrochen. Der gegenüberliegende Ahornbaum wies keine erkennbaren Beschädigungen auf. Auch weitere Bänke im unmittelbaren Umfeld waren unbeschädigt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung dauern an und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.
Ereignisort: Mitte
01.09.2026 12:23 Uhr ALT
Nr. 1096
Einsatzkräfte der Polizei Berlin werden am Donnerstag, den 3. September 2026, auf dem Sprengplatz im Grunewald die in der vergangenen Woche entdeckte und entschärfte Weltkriegsbombe sprengen. Die vorbereitenden Maßnahmen für die Sprengung beginnen voraussichtlich gegen 8 Uhr. Die eigentliche Sprengung ist im Zeitraum zwischen 10 Uhr und 13 Uhr vorgesehen. Hierfür wird die derzeit bestehende Sicherheitszone rund um den Sprengplatz auf einen Radius von 500 Metern in alle Richtungen erweitert. Dies gilt auch für den Luftraum über dem betroffenen Bereich. Insbesondere der Kronprinzessinnenweg wird von den Maßnahmen betroffen sein. Personen, die sich innerhalb der erweiterten Sicherheitszone aufhalten, werden durch die Einsatzkräfte aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Von den Absperrmaßnahmen sind weder die Bundesautobahn 115 (AVUS) noch der Bahnverkehr betroffen. Die Polizei Berlin bittet alle Betroffenen, den Bereich weiträumig zu meiden.
Ereignisort: Steglitz-Zehlendorf
01.09.2026 10:16 Uhr ALT
Nr. 1095
Bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmsruh wurde gestern Mittag eine Fußgängerin verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 13:45 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße Ecke Schillerstraße. Ein 45-jähriger Mann war mit einem Auto unterwegs und bog von der Schillerstraße nach links in die Hauptstraße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der 86-jährigen Fußgängerin, die zu diesem Zeitpunkt die Hauptstraße im Bereich des dortigen Fußgängerüberwegs überquerte. Durch den Zusammenstoß stürzte die Frau zu Boden und erlitt eine Verletzung am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzte zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde sie stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).
Ereignisort: Pankow
01.09.2026 09:03 Uhr ALT
Nr. 1094
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu einem Angriff auf einen Politiker übernommen, der sich gestern Mittag in Steglitz ereignet hat. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befand sich der 28-Jährige, der im Rahmen der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin als Kandidat antritt, gegen 12:50 Uhr vor einem Supermarkt in der Liebenowzeile in Bürgergesprächen und verteilte Wahlwerbung. Dann kam ein Mann auf ihn zu, der sich volksverhetzend geäußert haben soll. Nachdem der Politiker ihn aufgefordert hatte, diese Äußerungen zu unterlassen, soll der Mann diese fortgeführt und den Politiker zudem antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll er versucht haben, dem 28-Jährigen mit einer Faust ins Gesicht zu schlagen – ohne ihn zu treffen. Dann entfernte sich der Mann, der später als 68-Jähriger identifiziert werden konnte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung verantworten. Die Ermittlungen dauern
an.
Ereignisort: Steglitz-Zehlendorf
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