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Ereignisorte (50 Meldungen seit 28.08.26)
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Statistik
Tempelhof-Schöneberg: 7 (14%) Mitte: 6 (12%) Marzahn-Hellersdorf: 6 (12%) Friedrichshain-Kreuzberg: 5 (10%) Neukölln: 5 (10%) Berlinweit: 5 (10%) Pankow: 4 (8%) Steglitz-Zehlendorf: 4 (8%) Treptow-Köpenick: 3 (6%) Reinickendorf: 2 (4%) Charlottenburg-Wilmersdorf: 1 (2%) Spandau: 1 (2%) Lichtenberg: 1 (2%)
50 Meldungen
Tempelhof-Schöneberg
14% 7
Mitte
12% 6
Marzahn-Hellersdorf
12% 6
Friedrichshain-Kreuzberg
10% 5
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10% 5
Berlinweit
10% 5
Pankow
8% 4
Steglitz-Zehlendorf
8% 4
Treptow-Köpenick
6% 3
Reinickendorf
4% 2
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2% 1
Spandau
2% 1
Lichtenberg
2% 1
31.08.2026 12:47 Uhr ALT
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1093
Seit Februar 2026 ermittelt die BAO Ferrum im Auftrag der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Im Mai 2026 erfolgten hierzu umfangreiche polizeiliche Maßnahmen.

Am 31. Juli 2026 konnte nunmehr durch intensiv geführte Fahndungsmaßnahmen des Landeskriminalamts Berlin ein weiterer 42-jähriger Tatverdächtiger dieser Gruppierung durch Spezialkräfte der Polizei Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Hamm) wegen eines zuvor von der Ermittlungsgruppe Telum erwirkten Haftbefehls festgenommen werden. Durch einen Ermittlungsrichter in Hamm wurde der Haftbefehl verkündet und in Vollzug gesetzt. Der 42-Jährige steht im dringenden Verdacht, für mehrere Schussabgaben sowie Erpressungen zum Nachteil von Gewerbetreibenden verantwortlich zu sein. In diesem Ermittlungsverfahren konnten bisher durch die Ermittlerinnen und Ermittler der BAO Ferrum bei den verschiedenen Tatverdächtigen der Gruppierung Vermögenswerte und Taterträge in einem ungefähr mittleren sechsstelligen Bereich vorläufig gesichert werden. Hierbei handelt es sich unter anderem um Fahrzeuge, Bargeld, aber auch Edelmetalle.

Die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Erstmeldung Nr. 0551 vom 13. Mai 2026: Umfangreicher Einsatz zur Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität – BAO Ferrum und EG Telum vollstrecken Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle
Mit einem groß angelegten Einsatz haben die BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und die EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin heute Morgen nach vorausgegangenen intensiven Ermittlungen in einem umfangreichen Verfahrenskomplex wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung richterlich ergangene Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollstreckt.

An dem Einsatz waren rund 570 Dienstkräfte beteiligt, darunter Ermittlerinnen und Ermittler der BAO Ferrum, Spezialkräfte der Bundespolizei, Kräfte aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten, Diensthundeführer, Finanzermittlerinnen und Finanzermittler sowie Spezialistinnen und Spezialisten für digitale Beweissicherung.

Die Maßnahmen richteten sich gegen eine Vielzahl von Beschuldigten, die im Verdacht stehen, als kriminelle Vereinigung an Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Es wird angenommen, dass die Gruppierung für eine Vielzahl von Erpressungslagen mit Schussabgaben in der vergangenen Zeit verantwortlich ist. Insgesamt wurden neun Männer im Alter von 23 bis 63 Jahren festgenommen. Fünf dieser Männer werden heute beim Amtsgericht Tiergarten zur Verkündung der gegen sie vollstreckten Haftbefehle vorgeführt.

Die Durchsuchungen erfolgten an 28 Wohn- und Aufenthaltsanschriften der Beschuldigten im Stadtgebiet Berlin. In den Objekten konnten Beweismittel unter anderem in Form von Betäubungsmitteln, Bargeld, einer Schusswaffe, Schusswaffenteilen, Schreckschusswaffen, zwei Pkw sowie Datenträger und Mobiltelefone aufgefunden und sichergestellt werden.

Die im vergangenen Jahr eingerichtete BAO Ferrum der Polizei Berlin und die bei der Staatsanwaltschaft Berlin gebildete Ermittlungsgruppe Telum bündeln die polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Expertise zur Bekämpfung des Kriminalitätsphänomens der Schusswaffenkriminalität. Die geführten Ermittlungen in diesem Kriminalitätsphänomen beziehen sich grundsätzlich sowohl auf Einzeltaten als auch auf Strukturen, denen die Begehung mehrerer Straftaten vorgeworfen wird.

Die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Polizeipräsidentin Frau Dr. Barbara Slowik Meisel zum heutigen Einsatz: „Aufgrund intensiver und hervorragender Arbeit der BAO Ferrum gemeinsam mit der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin ist es heute gelungen, entscheidende Erfolge gegen Akteure der Schusswaffenkriminalität in Berlin zu erzielen. Dazu sind wir heute mit mehr als 500 Einsatz- und Ermittlungskräften, unterstützt von Spezialkräften anderer Bundesländer und der GSG 9 der Bundespolizei, an 28 Durchsuchungsorten in ganz Berlin gleichzeitig gegen identifizierte Tatverdächtige vorgegangen und haben neun Männer festgenommen. Wir setzen alles daran, diese Täterstrukturen aufzudecken und der Strafverfolgung zuzuführen. Heute war ein wichtiger Tag. Wir werden gegen derartige Strukturen auch künftig konsequent vorgehen.“

Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Berlin Ingrid Jaeger hierzu: „Die heutigen Maßnahmen zeigen die erfolgreiche Umsetzung eines langfristig vorbereiteten Schlages gegen die Organisierte Kriminalität.“
Ereignisort: berlinweit
30.08.2026 13:25 Uhr ALT
Nr. 1092
In der vergangenen Nacht sind Einsatzkräfte zweier Polizeiabschnitte zu einer randalierenden Person nach Mariendorf alarmiert worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der 40-Jährige gegen 23 Uhr auf einer Veranstaltung in einer Gartenkolonie an der Straße An der Rennbahn befunden und sich zunehmend aggressiv gegenüber anderen Gästen verhalten haben. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wollte sich der 40-Jährige vom Ort entfernen und äußerte mehrfach Beleidigungen gegenüber den Beamtinnen und Beamten. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden, wo er erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme leistete, sodass sie mehrfach den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) androhten und es schließlich einsetzen mussten. Der 40-Jährige blieb unverletzt. Im Anschluss brachten sie ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und im weiteren Verlauf aufgrund mehrerer bestehender Vorführbefehle in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Die weiteren
Ermittlungen dauern an.
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
30.08.2026 12:58 Uhr ALT
Nr. 1091
In der vergangenen Nacht ist ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Gropiusstadt verletzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand und Zeugenaussagen befuhr ein 25-jähriger Autofahrer gegen 23 Uhr die Johannisthaler Chaussee auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Fritz-Erler-Allee. Gleichzeitig überquerte ein 20-jähriger Fußgänger die Fahrbahn der Johannisthaler Chaussee, um zur gegenüberliegenden Bushaltestelle in Fahrtrichtung Fritz-Erler-Allee zu gelangen. Der 25-Jährige soll bei Grün auf die Busspur gewechselt haben, um an einem wartenden Auto vorbeizufahren. Dabei soll es zum Zusammenstoß mit dem Heranwachsenden gekommen sein. Dieser ist in der Folge durch die Luft geschleudert worden und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 20-Jährigen mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bestehen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und den Rettungsmaßnahmen war die
Johannisthaler Chaussee ab Kirschnerweg in Fahrtrichtung Fritz-Erler-Allee für etwa eine Stunde für den Fahrzeugverkehr gesperrt, auch der Busverkehr der BVG war betroffen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd).
Ereignisort: Neukölln
30.08.2026 12:53 Uhr ALT
Nr. 1090
Mehrere Zeugen alarmierten heute früh die Polizei nach Schöneberg. Kurz vor 5 Uhr hörten mehrere Anwohner der Steinmetzstraße sowie der Bülowstraße Knallgeräusche von der Fußgängerzone der Steinmetzstraße. Im Anschluss soll sich von dort ein Kleinwagen mit hoher Geschwindigkeit in unbekannte Richtung entfernt haben. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten auf der Steinmetzstraße mehrere leere Patronenhülsen scharfer Munition fest. Im Verlauf weiterer Ermittlungen sind in zwei Fensterscheiben zweier verschiedener Wohnungen an der Steinmetzstraße jeweils Beschädigungen festgestellt worden. Bei den Beschädigungen handelt es sich um je ein Einschussloch. Verletzt wurde niemand. Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei stellten die Hülsen und weitere Beweise sicher. Hinweise auf eine gezielte Schussabgabe liegen derzeit nicht vor. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd).
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
30.08.2026 12:03 Uhr ALT
Nr. 1089
Gestern Nachmittag kam es in Johannisthal zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und mehreren beschädigten Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befuhr eine 84-Jährige Autofahrerin gegen 14:30 Uhr den Segelfliegerdamm in Fahrtrichtung Stubenrauchstraße. Auf Höhe der Trützschlerstraße soll sie mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren und mit zwei am rechten Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen kollidiert sein. Daraufhin überschlug sich der Pkw der 84-Jährigen und landete auf dem Dach. Alarmierte Rettungskräfte befreiten die Frau aus dem Fahrzeug und brachten sie mit Verletzungen an den Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Insgesamt wurden vier am Fahrbahnrand abgestellte Autos beschädigt. Weitere Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und den Rettungsmaßnahmen war der Segelfliegerdamm zwischen Königsheideweg und Trützschlerstraße für etwa eine Stunde gesperrt, auch der
Busverkehr der BVG war betroffen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).
Ereignisort: Treptow-Köpenick
30.08.2026 11:54 Uhr ALT
Nr. 1088
Einsatzkräfte nahmen gestern Nachmittag einen Mann in Friedrichshain fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der 42-Jährige gegen 15 Uhr auf dem Vorplatz des Bahnhofes Ostkreuz am Markgrafendamm laut herumgeschrien und scheinbar ziellos Passanten angegangen haben. Kurz darauf soll der Tatverdächtige versucht haben, einen 25-jährigen Passanten anzugreifen, der sich im Bereich der dortigen Bushaltestelle aufhielt. Dieser soll vor den Angriffen zurückgewichen sein und dabei versucht haben, den Angreifer mit einem Cricketschläger auf Abstand zu halten. Der 42-Jährige soll daraufhin von dem 25-Jährigen abgelassen haben, sodass sich der 25-Jährige umdrehte, um sich zu entfernen. Gleich darauf soll der 42-Jährige zurückgestürmt, den 25-Jährigen gepackt und auf die Fahrbahn geschleudert haben. Dort soll er mit Faustschlägen auf den Kopf des Jüngeren eingeschlagen haben. Zeugen des Geschehens sollen versucht haben, den Angreifer abzuhalten. Erst eingetroffene
Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Angriff beenden und den 42-Jährigen festnehmen. Während der Sachverhaltsklärung beleidigte der Angreifer den 25-Jährigen in türkischer Sprache aufgrund seiner Herkunft. Um die Situation zu deeskalieren, ist der Tatverdächtige zu einem Einsatzfahrzeug gebracht worden. Dort äußerte er den Einsatzkräften gegenüber, dass er Jagd auf Inder machen werde. Im Rucksack des Tatverdächtigen fanden die Polizistinnen und Polizisten eine Schreckschusswaffe nebst Munition sowie die Fahne einer extremistischen Vereinigung. In dessen Bauchtasche fanden sie zudem ein griffbereites Messer. Im Anschluss brachten sie den 42-Jährigen in ein Polizeigewahrsam, wo er dem Polizeilichen Staatsschutz überstellt wurde. Von dort soll er noch heute einem Bereitschaftsgericht zur Prüfung des Erlasses eines Untersuchungshaftbefehles vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Ereignisort: Friedrichshain-Kreuzberg
30.08.2026 11:03 Uhr ALT
Nr. 1087
Bereits zwischen dem 26. August 2026 und 27. August 2026 haben Unbekannte mehrere Hausfassaden in Tempelhof beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen ereigneten sich die insgesamt 18 Farbschmierereien in den Abend- und Nachtstunden an Hauseingängen an der Dudenstraße und Boelckestraße sowie an einem Geschäft eines Lebensmitteldiscounters am Bayernring. Die Schriftzüge mit politischem Inhalt wurden in schwarzer, roter und silberner Farbe an die Fassaden gesprüht und hatten eine Größe von etwa 0,70 × 0,50 Metern. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
30.08.2026 10:56 Uhr ALT
Nr. 1086
Einsatzkräfte nahmen heute früh einen Mann in Köpenick fest. Gegen 2:30 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein Mann sich im Kreuzungsbereich der Glienicker Straße/Rudower Straße über längere Zeit aufhielt und sich wiederholt duckte, wenn sich Fahrzeuge näherten oder vorbeifuhren. Alarmierte Einsatzkräfte stellten den Beschriebenen im unmittelbaren Nahbereich fest und hielten ihn an. Bei der Überprüfung des 37-Jährigen stellten die Beamten in dessen Rucksack eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung fest und stellten sie sicher. Den Tatverdächtigen nahmen sie fest. Zum Ort alarmierte Spezialisten des Kriminaltechnischen Institutes untersuchten das sogenannte Selbstlaborat und neutralisierten es. Für die Dauer der Neutralisation blieb der unmittelbare Bereich bis gegen 4:40 Uhr gesperrt. Der Tatverdächtige ist nach Feststellung seiner Identität wieder entlassen worden. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz.
Ereignisort: Treptow-Köpenick
29.08.2026 14:10 Uhr ALT
Nr. 1085
In Lankwitz ereignete sich gestern Nachmittag ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem BVG-Bus. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befuhr ein 36-jähriger Autofahrer gegen 15:30 Uhr die mittlere Spur der Paul-Schneider-Straße in Fahrtrichtung Leonorenstraße. Im Kreuzungsbereich bog er rechts auf die Kaiser-Wilhelm-Straße ab und stieß dabei mit einem Bus der BVG zusammen, der auf der Paul-Schneider-Straße auf der rechten Spur in Richtung Leonorenstraße unterwegs war. Der 54-jährige Busfahrer leitete kurz vor dem Zusammenstoß eine Gefahrenbremsung ein. Dabei zog sich ein 80-jähriger Fahrgast Verletzungen im Gesicht zu. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine 40-jährige Frau, die eine Schulterprellung erlitt, sowie zwei Kleinkinder im Alter von einem und zwei Jahren wurden ambulant behandelt. Während der Unfallaufnahme waren auf der Kaiser-Wilhelm-Straße der rechte und der mittlere Fahrstreifen etwa eine Stunde lang gesperrt, auch
der Busverkehr der BVG war betroffen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.
Ereignisort: Steglitz-Zehlendorf
29.08.2026 14:04 Uhr ALT
Nr. 1084
Eine Personengruppe griff heute früh zwei Frauen in Hellersdorf an und verletzte eine von ihnen erheblich. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden eine 21-Jährige und ihre 22-jährige Begleiterin gegen 5 Uhr am U-Bahnhof Kaulsdorf von einer siebenköpfigen Personengruppe aus Männern und Frauen angesprochen. Die beiden Frauen lehnten jedoch ein Gespräch ab. Daraufhin sollen zwei Frauen aus der Gruppe die beiden Frauen angegriffen, geschlagen und beleidigt haben. Ein 46-jähriger Passant, der den beiden Frauen zur Hilfe eilte, soll von einem Mann der Gruppe mit einer Bierflasche ins Gesicht geschlagen worden sein. Die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 21-Jährige in ein Krankenhaus. Sie erlitt Gesichtsverletzungen, unter anderem mehrere ausgeschlagene Zähne. Ihre 22-jährige Begleiterin und der 46-Jährige wurden von Rettungskräften ambulant am Ort behandelt. Sie erlitten Kopfverletzungen, wobei auch der 46-Jährige den Verlust eines Zahnes
beklagte. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).
Ereignisort: Marzahn-Hellersdorf
29.08.2026 13:19 Uhr ALT
Nr. 1083
In der vergangenen Nacht ist in Hellersdorf eine Frau mit einem Messer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen lief die 21-jährige Frau gegen 0:50 Uhr vom U-Bahnhof Hellersdorf kommend den Fritz-Lang-Platz entlang. Ein bislang unbekannter Mann soll sie verfolgt und anschließend angesprochen haben. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige plötzlich ein Messer hervorgeholt haben. Die 21-Jährige hob schützend ihre Hände vor den Körper, wobei sie durch das Messer an der linken Hand verletzt wurde. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Zossener Straße/Stendaler Straße. Alarmierte Einsatzkräfte, die den Nahbereich und die Fluchtrichtung absuchten, konnten den Unbekannten nicht mehr feststellen. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 21-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie ambulant behandelt wurde. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
Ereignisort: Marzahn-Hellersdorf
29.08.2026 12:28 Uhr ALT
Nr. 1082
Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Charlottenburg fest. Kurz vor 23 Uhr beabsichtigten die Einsatzkräfte auf dem Kurfürstendamm/Nestorstraße eine Verkehrskontrolle eines Fahrers eines Mercedes. Statt anzuhalten, missachtete der Fahrer die Anhaltesignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Unter Missachtung der Verkehrsregeln flüchtete der Fahrer über weitere Straßen bis zur Gerviusstraße. Dort versperrte eine Baustelle die weitere Flucht. Der Fahrer stoppte das Fahrzeug, stieg aus, nahm eine Tasche aus dem Kofferraum und flüchtete zu Fuß weiter. Die Einsatzkräfte verfolgten den Mann weiter. Während der Flucht warf der Tatverdächtige die Tasche von sich, die von einem Polizeibeamten gesichert wurde. Die weiteren Einsatzkräfte nahmen den Flüchtigen auf der Sybelstraße fest, wobei er gegen seine Festnahme erheblichen Widerstand leistete.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und dessen Wohnung. Im Fahrzeug fanden sie eine Tasche mit Bargeld in vierstelliger Höhe. In der weggeworfenen Tasche stellten die Polizisten rund ein Kilogramm mutmaßliches Kokain fest. Die festgestellten Beweismittel, inklusive des Fahrzeuges und des Führerscheines des 37-Jährigen, stellten die Beamten sicher. Anschließend brachten sie ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Der 37-Jährige soll noch heute einem Ermittlungsgericht zur Prüfung des Erlasses eines Untersuchungshaftbefehles vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Ereignisort: Charlottenburg-Wilmersdorf
29.08.2026 11:07 Uhr ALT
Nr. 1081
Gestern Vormittag kam es in Marzahn zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befuhr ein bislang unbekannter Autofahrer gegen 9:40 Uhr in einem roten Pkw die Köthener Straße in Fahrtrichtung Schwarzwurzelstraße. Ein 57-jähriger Mann und ein zweijähriger Junge liefen auf dem Gehweg der Köthener Straße in Richtung Wuhletalstraße und überquerten dabei die Fahrbahn des Geraer Rings. Der bislang unbekannte Autofahrer soll mit überhöhter Geschwindigkeit in den Geraer Ring rechts abgehoben sein und den Jungen angefahren haben. Dieser stürzte zu Boden und verletzte sich an Armen, Beinen und Kopf. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß soll der Autofahrer rückwärtsgefahren und dabei mit einem wartenden Lkw im Einmündungsbereich des Geraer Rings zusammengestoßen sein. Anschließend entfernte er sich vom Unfallort in Fahrtrichtung Schwarzwurzelstraße. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Jungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere
Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt worden. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ereignisort: Marzahn-Hellersdorf
29.08.2026 10:00 Uhr ALT
Nr. 1080
Der am 27. August 2026 bei einem Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzte Motorradfahrer verstarb gestern Nachmittag in einem Krankenhaus. Die Angehörigen des 34-Jährigen wurden über dessen Tod in Kenntnis gesetzt.

Erstmeldung Nr. 1076 vom 28. August 2026: Motorradfahrer gegen Leitplanke geprallt – lebensbedrohlich verletzt
Ein Motorradfahrer prallte gestern Abend in Heiligensee gegen eine Leitplanke. Nach derzeitigen Ermittlungen war der 34-Jährige gegen 19:15 Uhr auf der linken Fahrspur der BAB 111 in Fahrrichtung Rastplatz Stolper Heide unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Schulzendorfer Straße soll er sein Motorrad stark beschleunigt und in dessen Folge die Kontrolle über die Maschine verloren haben. Kurz darauf fuhr er gegen die linke Seite eines vor ihm fahrenden Pkw, der dadurch auf die rechte Spur gedrängt worden sein soll. Durch die Kollision soll das Motorrad ins Schlingern gekommen sein und der 34-Jährige prallte samt Motorrad gegen die Mittelleitplanke. Anschließend stürzte er auf die Fahrbahn, während die Maschine noch ungefähr 30 Meter weiter schlitterte. Der Kradfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen an Kopf und Beinen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zu den Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme, zu der auch ein
Unfallgutachter und Spezialisten des Kriminaltechnischen Institutes hinzugezogen wurden, blieb die BAB bis circa 23:30 Uhr gesperrt. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.
Ereignisort: Reinickendorf
28.08.2026 15:57 Uhr ALT
Nr. 1079
Heute früh ereignete sich in Mariendorf ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer erheblich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 4:15 Uhr ein 17-Jähriger unbehelmt auf einem Motorrad den Britzer Damm in Fahrtrichtung Buckower Damm. Die Besatzung eines Funkwagens, der der Motorradfahrer auffiel, entschied sich zur verkehrsrechtlichen Überprüfung. Der Kradfahrer bog daraufhin mit überhöhter Geschwindigkeit rechts auf die Mohriner Allee in Fahrtrichtung Britzer Straße ab und entfernte sich aus dem Sichtfeld der Einsatzkräfte. Auf der Höhe Britzer Straße / An der alten Gärtnerei kam der 17-Jährige nach einer Kurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Laterne und stürzte. Erst ungefähr 30 Meter weiter kam der 17-Jährige auf der Fahrbahn zum Liegen. Er erlitt Verletzungen an Armen, Beinen, Kopf und Oberkörper und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die Britzer Straße zwischen Rixdorfer
Straße und Mohriner Allee für etwa fünf Stunden voll gesperrt; auch der Busverkehr der BVG war zwischenzeitlich betroffen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
Ereignisort: Tempelhof-Schöneberg
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